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Der Weg zu einer positiven Lebenseinstellung

Junger Mann umarmt seine Freundin
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Glücklich sein – was bedeutet das eigentlich? Wahrscheinlich definiert das jeder etwas anders für sich. Wie man sich jedoch fühlt, wird stark davon beeinflusst, ob man dazu fähig ist, positiv zu denken.

Judith T. Moskowitz, Professorin für Medizinische Sozialwissenschaften an der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago, hat acht Fähigkeiten entwickelt, um positive Emotionen zu fördern, während gesundheitlicher Krisen oder auch vorbeugend. Dr. Moskowitz konnte beobachten, dass Menschen mit chronischen Krankheiten länger lebten, wenn sie diese Fähigkeiten erlernten und positive Gefühle zeigten.1

 

Ratgeber Rheuma: Trennlinie

Mindestens drei der folgenden Fähigkeiten sollte man erlernen und sie am besten täglich üben:1

1) Jeden Tag ein positives Erlebnis erkennen.

Das muss nichts Spektakuläres sein – es können kleine Begegnungen oder Erlebnisse sein.

2) Den Moment auskosten, ihn aufschreiben oder jemandem davon erzählen.

Warum? Weil Sie den Moment so richtig genießen und ihn quasi nochmal erleben können.

3) Ein Dankbarkeitstagebuch führen.

Nehmen Sie sich jeden Abend fünf Minuten Zeit und schreiben Sie auf, wofür Sie an diesem Tag dankbar waren. Eine Vorlage dafür finden Sie hier.

4) Eine eigene positive Eigenschaft aufschreiben und sich selbst beobachten, wie man sie einsetzt.

Zeigen Sie sich, was in Ihnen steckt! Und seien Sie stolz auf sich, wenn Sie etwas erreicht haben.

5) Sich selbst ein erreichbares Ziel setzen und den eigenen Fortschritt beobachten.

Ziele geben Ihnen Orientierung. Und jeder Schritt, der Sie Ihrem Ziel näherbringt, ist ein kleines Erfolgserlebnis.  

6) Etwas aufschreiben, das nur ein bisschen Stress macht – zum Beispiel „Ausmisten“. Und dann Strategien finden, wie man dem Ganzen etwas Positives abgewinnen kann.

Sie werden überrascht sein, wie viele Lösungsansätze sich plötzlich auftun – und wie Sie das Projekt positiv für sich nutzen können.

7) Täglich gute Taten erkennen und üben.

Das kann eine gute Tat für einen Mitmenschen sein. Oder Sie tun sich selbst etwas Gutes. 

8) Die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt richten. Nicht auf die Vergangenheit und nicht auf die Zukunft.

Die Vergangenheit war schon und die Zukunft kommt erst noch. Aber im Hier und Jetzt können Sie Ihr Leben proaktiv gestalten.

Quellen:
1. Moskowitz, J.T. in Becher, B. (2019): Gesundheit beginnt im Kopf – Positives Denken im Alter, https://www.lifta.de/blog/gesund-leben/gesundheit-beginnt-im-kopf-positives-denken-im-alter.html, zuletzt aufgerufen am 01.11.2021

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