Welche Anzeichen können
auf eine Polymyalgia rheumatica
hindeuten?
Polymyalgia rheumatica – Symptome und Ursachen
Die entzündlich-rheumatische Erkrankung ist eine Autoimmunerkrankung und löst Schwäche und Schmerzen in verschiedenen Muskelgruppen aus.
Typisches Symptom für die Polymyalgia rheumatica ist eine ausgeprägte beiderseitige Schwäche der Muskeln in Armen und Beinen mit besonderen Muskelschmerzen. Häufig entwickeln sich auch Kopfschmerzen. Es lässt sich bei der Polymyalgia rheumatica ein tageszeitlicher Verlauf der Symptome beobachten: In der Regel beginnen die Schmerzen nachts und sind morgens am stärksten. Im Laufe des Tages und besonders zum Abend hin bessern sie sich wieder, verschwinden allerdings nicht vollständig. Bei sehr ausgeprägten Schmerzen sind die Betroffenen in ihrer Mobilität stark eingeschränkt, haben Mühe beim Aufstehen und bewegen sich mit einem auffällig kleinschrittigen Gang. Sie fühlen sich krank, haben erhöhte Temperatur (selten Fieber), leiden unter Appetitlosigkeit und verlieren zunehmend an Körpergewicht. Mit Krankheitsbeginn können abrupt depressive Verstimmungen eintreten.1,2,3
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Polymyalgia rheumatica: Welche Ursachen hat sie?
Die Ursachen der Polymyalgia rheumatica sind nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das körpereigene Immunsystem nicht auf Erreger und Fremdkörper reagiert, sondern sich gegen körpereigene Proteine richtet. Die Folge sind Entzündungen in genau den Körperbereichen, in denen die Autoimmunreaktionen stattfinden. Die Auslöser für diese Fehlreaktionen bei der Polymyalgia rheumatica sind unbekannt. Es gibt aber Hinweise auf Zusammenhänge mit Gelenkinnenhautentzündungen (Synovitis) und Schleimbeutelentzündungen (Bursitis) sowie genetische Veranlagungen, da familiäre Häufungen auftreten. Zu den klassischen Erbkrankheiten gehört die Polymyalgia rheumatica allerdings nicht.1,2,3,4,5
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Polymyalgia rheumatica – Krankheitsbild und Häufigkeit
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Polymyalgia rheumatica – die Diagnose
Welche Untersuchungen werden in der Arztpraxis durchgeführt?
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Polymyalgia rheumatica – die Behandlung
Für die Behandlung stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, auch Physiotherapie ist eine Option.
1 Springer Medizin Verlag GmbH. Polymyalgia rheumatica. https://www.springermedizin.de/emedpedia/dgim-innere-medizin/polymyalgia-rheumatica?epediaDoi=10.1007%2F978-3-642-54676-1_405&searchTerm=polymya (zuletzt aufgerufen am 23.01.2025).
2 Hettenkofer HJ, Schneider M, Braun J. Rheumatologie Diagnostik - Klinik - Therapie. 6. Auflage. Thieme; 2014.
3 MSD Manual. Polymyalgia rheumatica. https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/knochen-,-gelenk-und-muskelerkrankungen/entzündliche-erkrankungen-der-blutgefäße/polymyalgia-rheumatica (zuletzt aufgerufen am 23.01.2025).
4 BurdaVerlag Publishing GmbH. Polymyalgia rheumatica. https://www.netdoktor.de/krankheiten/polymyalgia-rheumatica/ (zuletzt aufgerufen am 23.01.2025).
5 Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e. V. Polymyalgia rheumatica: Was ist das? https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/pmr/was-ist-die-polymyalgia-rheumatica.html (zuletzt aufgerufen am 23.01.2025).